Nachdem ich neuerdings meinen Spaß am Fotografieren entdeckt habe und versuche, immer gezieltere Motive zu finden und Aufnahmen zu machen, stellt sich natürlich die Frage, was man mit der Unzahl seiner Fotos hinterher überhaupt anstellen kann.
Ich mein, früher war es einfach, man hat seine Fotos zum Entwickeln gebracht und hatte dann die paar Aufnahmen, die man gemacht hatte, in Papierform zum Einkleben in Fotoalben oder Aufhängen in Bilderrahmen, oder, oder, oder.
Das geht heutzutage alles nicht mehr. Dafür gibt es verschiedene Gründe:
- Die Fotos liegen nicht mehr in analoger sondern in digitaler Form vor. Ok, zugegeben, kein wirklicher Grund. Man kann die digitalen Fotos auch entwickeln lassen.
- Während man früher aber in einem Urlaub vielleicht ein, zwei Filme “verschossen” hat, macht man heute halt ein, zwei Speicherkarten voll. Je nach Speicherkarte kommt man so ganz schnell an eine Unmenge von Fotos, die leicht ein zehnfaches der Anzahl Fotos aus früheren Urlauben betragen. Alle entwickeln? Nein, garantiert nicht. Einzelne entwickeln? Ja, schon, aber welche nimmt man denn da jetzt… Hm, gute Frage. Naja, bei vielen Motiven ist es ja klar, dass man das schiefe Foto vom halben Hinterkopf der Freundin nicht unbedingt entwickeln lässt. Bleiben aber immer noch ein Menge. Und weil es immer noch so viele sind, wird halt erstmal keines entwickelt.
Was passiert also? Die Fotos sammeln sich in verschiedenen Ordnern auf der Festplatte und werden eigentlich nicht mehr so wirklich angeschaut. Hin- und wieder vielleicht mal von einem selber…aber Freunden und Bekannten kann man sie nicht wirklich zeigen. Oder doch? Und wie verwaltet man sie eigentlich am Besten? Und was kann man noch alles mit den ganzen Bildern machen?
Ich bin zwar kein Experte auf diesem Gebiet, aber ich werde demnächst einmal ein paar Anregungen online stellen, wie ich selber meine Fotobibliothek aus mittlerweile sechs Jahren Digitalfotographie verwalte. Und wer weiß, vielleicht findet ja der ein oder andere zufällige Besucher dieser Seite einen nützlichen Tipp.
Und wer sich jetzt fragt, warum ich hier überhaupt so viel Text hinterlasse…eigentlich wollte ich bloß für meinen Freundes- und Bekanntenkreis eine kleine Anleitung zum Foto-Anschauen erstellen…die Einleitung ist nun halt ein bisschen länger geworden und der Hauptteil kommt erst nächstes Mal 