Archive for the 'Internet' Category

Spare-Time Project: piiics.net

Tuesday, November 27th, 2007

piiics.net-LogoFür meine Fotos verwende ich zur Online Speicherung Flickr, was mir hauptsächlich als Backup für meine lokal gespeicherten Fotos dient - mittlwerweile immerhin mehr als 10000 Stück.

Viele meiner Fotos sind dabei von Veranstaltungen im Freundeskreis - Geburtstage, Hochzeiten, Feiern. Alles Veranstaltungen, bei denen mehrere Personen Fotos gemacht haben, die diese aber aus Bequemlichkeit oder mangels eines entsprechenden Services nicht online gestellt haben.

Gleichzeitig habe ich immer wieder Anfragen bekommen, ob ich nicht Fotos von dieser oder jener Veranstaltung auf CD brennen könnte, da ja Flickr den Download aller Fotos ohne entsprechende Zusatztools nicht anbietet.

Das hat genervt :) Aus diesem Grund habe ich mir in den letzten Monaten in meiner äußerst geringen mir gegönnten “Freizeit” immer mal wieder ein paar Gedanken gemacht, wie man so etwas besser machen könnte. Das Resultat ist piiics.net!

Folgende Funktionen waren mir dabei wichtig:

  1. Es sollte so einfach wie möglich sein. Jeder sollte ohne große Anmeldungen in der Lage sein, ein Album zu erstellen.
  2. Jeder Betrachter eines Albums sollte in der Lage sein, eigene Fotos dem Album hinzuzufügen.
  3. Jeder Betrachter eines Albums sollte alle Fotos einfach herunterladen können.

So entstand in einigen Stunden Arbeit piiics.net. Jeder kann hier ohne Anmeldung Alben erstellen und Fotos (in einem Zip-File zusammengefasst) hochladen. Der Zugang zu den Fotos ist dabei nur möglich, wenn man die genaue Adresse kennt (für dessen Verteilung jeder Albenersteller selbst verantwortlich ist). Jeder Besucher kann weitere Fotos hinzufügen oder alle Fotos herunterladen. Und nach derzeit zwei Wochen wird das komplette Album inkl. aller Fotos gelöscht und man braucht sich nicht mehr weiter darum kümmern.

Für mich in Zukunft die ideale Plattform, von mir gemachte Fotos nach Feiern den anderen Teilnehmern zu Verfügung zu stellen.

Ach ja, die Benutzung ist natürlich kostenlos, zumindest so lange sich die Serverkosten in Grenzen halten. Mittel- oder langfristig wird man vielleicht um ein bisschen Werbung nicht herum kommen, je nachdem, wie sich die Zugriffszahlen entwickeln. Deswegen werde ich selber auch außer ein paar Artikeln auf meinem Blog keine direkte Werbung dafür machen.

Nebenbei war und ist piiics.net für mich Spielwiese für Techniken in Ruby on Rails, mit denen ich bis jetzt nur wenig bis gar nichts zu tun hatte, z.B. dem Upload von großen Dateien mit Fortschrittsanzeige, der asynchronen Bearbeitung von lang laufenden Prozessen sowie dem Umgang mit Zip-Dateien. Auch wird es interessant zu sehen, wie das ganze System skaliert. Mehr zu diesen einzelnen Punkten aber vielleicht in einem extra Eintrag irgendwann.

Und wie sehe ich die weitere Entwicklung von piiics.net? Das hängt sehr davon ab, wie sich mein persönliches Arbeitspensum in nächster Zeit entwickelt. Denkbar wären ein API und die Integration in Fotodienste wie Flickr, etc. zum direkten Austausch von und zu diesen Fotodiensten. Aber da schauen wir jetzt erst mal :)

Google goes IMAP

Wednesday, October 24th, 2007

Im Moment bin ich ja wirklich sehr beschäftigt, eigentlich zu sehr, um mir Gedanken über neue Blog-Einträge zu machen. Aber heute hat eine Nachricht mich doch so gefreut, dass ich es kurz erwähnen möchte (dauert ja auch nicht lang): Google bietet mit GMail bzw. Googlemail jetzt endlich IMAP an!!

Darauf werde mit Sicherheit nicht nur ich sehnsüchtig gewartet haben! Das neue Feature wird wohl in den kommenden Tagen ausgerollt. Details dazu finden sich im GMail-Blog.

Frechheit 2.0

Saturday, July 14th, 2007

Was mache ich, um mich im Internet als Spielverderber zu präsentieren?

  1. Man beobachte, welche Web2.0 Firmen frisch auftauchen, sei es durch Pressemitteilung, Blog-Berichte, etc.
  2. Man suche sich eine Firma ohne bisher eingetragene Marke des Firmennamens aus und
  3. Melde diesen selbst beim Deutschen Patent und Markenamt als Marke an.
  4. Man schicke den ursprünglichen Betreibern eine Abmahnung und versuche, aus seiner Marke Geld zu machen.

So geschehen im Fall von Mannschaftskabine.net bzw. jetzt Spielerkabine.net. Spielverderber war hier Tobias Kläner. Wenn man es nicht selber liest, glaubt man es kaum, dass es solche Dreistigkeiten überhaupt gibt. Na immerhin, ich denke, dass Man… äh Spielerkabine.net dadurch mehr gewonnen denn verloren haben, denn so viel wie jetzt ist davor mit Sicherheit nicht auf sie verlinkt worden ;)

Nichts desto trotz - so etwas macht man nicht Herr Kläner!

Linux und Google

Wednesday, July 4th, 2007

Picasa für Linux gibt es schon eine ganze Zeit lang, wenn auch ein bisschen abgespeckt im Vergleich zur Windows-Version. Jetzt sieht es aber so aus, als ob Google den Schwerpunkt bei seiner Software offiziell ein bisschen weiter Richtung Linux verschieben würde.

Vor einigen Tagen kündigte Google nämlich schon Google Desktop für Linux an, heute bin ich über die offiziellen Linux-Repositories von Google gestolpert.

Durch diese ist es möglich, die Google-Software direkt über die System-eigene Paketverwaltung zu installieren. Bei Debian/Ubuntu z.B. über

apt-get install picasa

Da schlägt doch jedes Linux-Herz höher :)

Online-Backup. Einfach. Schnell. Günstig. Mozy.

Wednesday, May 30th, 2007

Mozy Logo

Auf Grund meiner Selbstständigkeit und der damit verbundenen Arbeit lässt es sich nicht vermeiden, dass sich 95% dieser Arbeit vor dem Bildschirm abspielen. Dabei fällt einiges an Dateien an, die mir lieb und wichtig bzw. auch nicht zu ersetzen sind.
Da ich neben meiner selbstständigen Tätigkeit auch noch ein Privat-Leben führe, in dem ich z.B. gerne Fotos mache oder Musik höre, ist die Sammlung der digitalen Daten auf meiner Festplatte mittlerweile im zwei bis dreistelligen Gigabyte-Bereich.

Was kann man aber machen, damit einem diese wertvollen Dateien nicht verloren gehen? Diese Frage hat mich in letzter Zeit immer mehr beschäftigt, weshalb ich auf die Suche nach einer geeigneten Lösung gegangen bin.

Diese Lösung habe ich mittlerweile zu 99,99% gefunden - was einiges heißen will, denn ich bin paranoid in dieser Hinsicht ;)

Seit längerem sichere ich schon regelmäßig meine Daten täglich per Skript auf einer externen Festplatte - soweit, so gut. Das gab mir schon zu 90% die gewünschte Sicherheit. Für den Fall der Fälle habe ich nun zusätzlich nach einem guten Anbieter für online Backups gesucht - und bin fündig geworden: Mozy (derzeit nur Win bzw. OS X).

Kriterien waren vor allem Einfachheit, denn ich wollte mich nicht durch weitere überladene Programme wühlen und irgendwo nach den richtigen Einstellungen suchen, desweiteren Sicherheit, Preis und Kundenfreundlichkeit.

Dabei habe ich ungefähr fünf bis sechs Anbieter untersucht, wobei Mozy diesen Anforderungen am nächsten gekommen ist:

  1. Einfachheit
    …wird bei Mozy groß geschrieben. Man meldet sich an, kann sich einen kleinen Client runterladen, in dem man seine Login-Daten eingibt und schon gehts los. Der Mozy-Client fragt sodann, welche Dateien man sichern möchte. Dabei gibt er schon Backup-Sets je nach Inhalt seiner Eigenen Dateien vor: Musik, Videos, Dokumente, Mozilla Thunderbird Mails, Outlook Express Mails, Fotos, Favoriten, Präsentationen, und, und, und. Ein kleines Häckchen reicht und schon geht es los. (Selbstverständlich kann man auch später im Expertenmodus verschiedene Verzeichnisse explizit auswählen!)
    Der erste Upload kann natürlich je nach Datenmenge deutlich Zeit in Anspruch nehmen, was nicht weiter tragisch ist, da auch ein zwischenzeitliches Ausschalten keine Probleme verursacht sowie sich die Bandbreite des Uploads begrenzen lässt. Später werden nur noch Unterschiede zum letzten Backup übertragen, was sehr angenehm ist und komplett transparent im Hintergrund geschieht. Dabei werden auch bei großen Dateien nur die geänderten Bytes übertragen, wodurch das System nochmals effektiver arbeitet.Die Wiederherstellung funktioniert entweder per Download der Dateien über ein Webinterface (auswählbar einzeln/Verzeichnisse/Backupsets, gezipt) oder Einbindung in den Windows Explorer (fast Drag and Drop), wobei zusätzlich zum aktuellen Stand einer Datei auf alle Änderungen der gesicherten Dateien der letzten 30 Tage!! zugegriffen werden kann. OS X konnte ich leider nicht ausprobieren.
  2. Sicherheit
    Ein Großteil der von mir betrachteten Anbieter boten keine Verschlüsselung an. Mozy verschlüsselt alle Daten auf dem eigenen Computer mit einem 448-bit Blowfish Schlüssel, bevor sie per SSL übertragen werden. Standardmäßig wird dem Benutzer ein Schlüssel von Mozy vorgeschlagen, man kann aber auch einen eigenen Schlüssel angeben. Dabei versteht es sich natürlich von selbst, dass bei Verlust dieses Schlüssels die gesicherten Daten nicht mehr wiederhergestellt werden können.
    Sollten einem diese Sicherheitsmechanismen nicht reichen, so sei an dieser Stelle auf einen kommenden Artikel verwiesen, bei dem ich die absolute Lösung für Sicherheitsfanatiker vorstellen werde.
  3. Preis
    Der Preis war im Vergleich absolut unschlagbar für die Leistung von Mozy: pro Computer lassen sich 2 GB kostenlos sichern. Ohne wenn und aber, ohne Haken und Öhsen. Sollte einem (wie in meinem Fall) die 2 GB nicht reichen, so gibt es die Möglichkeit, einen unbegrenzten Account für USD 4,95/Monat zu bekommen. Das sind umgerechnet EUR 3,70 pro Monat, die mir meine Daten einfach wert sind. Zumal diese stetig wachsen werden…ich denk bloß an meine 10000e von Fotos…
  4. Kundenfreundlichkeit
    …wird bei Mozy groß geschrieben. Man ist nicht gleich für ein Jahr oder so an diese Firma gebunden, man zahlt monatlich und kann auch monatlich kündigen. Ganz ohne Verpflichtungen. Andere Anbieter verlangen gleich immer eine Jahresgebühr.
    Hinzu kommt, dass die Menschen hinter Mozy auch freundlich sind. Eine Mail von mir wurde sofort und korrekt beantwortet, so stellt man sich Kundenservice vor!

Abschließend muss man sagen, dass ich Mozy nur jedem empfehlen kann, der Daten auf seinem Computer gespeichert hat, die er vielleicht noch braucht. Seien es bloß Dokumente oder die komplette Foto/Video/Audio-Sammlung. Und Mozy macht mit seinem 2 GB kostenlos Angebot den Einstieg wirklich mehr als leicht!

Also, haben Sie Ihre “Eigenen Dateien” gesichert?

Shortcuts für Gmail-Suchen

Tuesday, May 15th, 2007

Da ich privat und geschäftlich meine Mails mit GMail aka Googlemail verarbeite, bin ich natürlich hellhörig für alle Tipps und Tricks, die es hierfür gibt.

Heute ist ein neuer Artikel auf Google Operating System erschienen der beschreibt, wie man mit Abkürzungen bei der Mailsuche arbeiten kann, speziell auf die vorgefertigten Labels hin bezogen.

Will man nach ungelesenen, mit einem Stern markierten Nachrichten suchen, so funktionierte dies bisher über “label:starred label:unread”. Verwendet man die entsprechenden der folgenden Abkürkzungen, so lässt es sich zu “l:^i l:^u” verkürzen.

l    Label
^i Inbox/Posteingang
^t Mit einem Stern markierte Nachricht
^b Chats
^f Gesendete Nachrichten
^r Entwürfe
^s Spam
^k Papierkorb
^u Ungelesene Nachrichten

Die Abkürzungen scheinen im ersten Moment etwas kryptisch, man gewöhnt sich bei regelmäßiger Nutzung aber schnell an sie und sie können wirklich einige Tastenanschläge sparen :)

Webentwicklung mit Firefox

Saturday, April 21st, 2007

Ich bin heute durch Zufall auf zwei äußerst interessante Firefox-Plugins für alle Webentwickler unter uns gestoßen: Web Developer Extension und Firebug.

Beide erlauben es, die gerade besuchte Seite on-the-fly zu ändern, sprich HTML und CSS-Tags anzupassen. Firebug bietet dabei dem User noch deutlich mehr Optionen als Web Developer Extension, z.B. Javascript-Bearbeitung, etc.
Änderungen werden so sofort im Browser sichtbar. Natürlich ist es für “fremde” Seiten nur bedingt sinnvoll, aber bei der eigenen Entwicklung kann es wertvollste Dienste leisten. Das ewige “tweaken” von Seiten, bestehend aus einem stetigen Wechsel zwischen Editor und Browser um die Änderungen anzusehen, kann so deutlich optimiert werden.

Auf jeden Fall ein MUSS für jeden Webentwickler!

Me.dium - get in contact with people on the same webpage

Thursday, January 18th, 2007

A few days ago a friend of mine posted about a new beta service called Zweitgeist, which enables you to see people who are on the same webpage like yourself. Those people are shown as little avatars right to the bottom of the page you are actually reading. And they aren’t only shown, you can even “talk” to one another.

While being on a megasite like Google’s, the benefit of such a service isn’t too obvious to me because people aren’t on this site because of a similar reason (ok, they want to search, but there’s usually no common subject). On the other hand if I’m browsing on a more specialized site on the net it could be very interesting to virtually meet those other people because they have something in common: a subject/interest/intention, whatever the site is about. And that’s the value of such services: get to know people which are looking for the same kind of information at the same time like you are!

While the concept of making people on same websites visible to one another isn’t entirely new (odigo offered a comparable service about six to eight years ago), these times of Web 2.0 those business models look significantly more promising because of all the public focus on “social content”.

Me.dium is a start-up which offers exactly that kind of functionality to its users. However, compared to Zweitgeist it doesn’t show other users right in your browser by showing fancy little avatars (which imho could be pretty annoying on the long run) but in a sidebar, so it’s completely unobtrusive. Further advantages of the sidebar implementation: messages you post on a certain webpage to other visitors aren’t distributed all around the bottom of your browsing screen but chronologically sorted in one place. Me.dium’s service is based on the xmpp protocol stack (that’s the same that Jabber IMs like Google Talk are built on), so you can not only use it as a website meeting place, you can even use it as instant messenger with your friends (which you could have met on any page ;) ). And even better: you get the best of two worlds: you can see, which pages your friends are actually on.

Unfortunately Me.dium users aren’t able to message users of other jabber networks right now, but because of the xmpp protocol that should be only a matter of time.

At the moment, Me.dium still is in closed beta with not too much users on other websites, but they are slowly opening up: here’s a special link where you can easily sign-up.

See you @ Me.dium

CSS Cheat Sheet

Tuesday, January 2nd, 2007

As I’m developing some kind of web application, using cascading style sheets (css) is a must. On my research for the syntax of a certain expression, I stumbled upon a nice CSS Cheat Sheet which certainly can be of some use for those of you who are like me :)

CSS Cheat Sheet

Pandora’s Jar: Timeshifting App

Wednesday, December 6th, 2006

Pandora’s Jar

Pandora’s Jar is a Java-based utility that enables the user to save tracks played by pandora. In combination with a last.fm-account it’s even possible to fetch artist bios, track stats, album art and other info.

This way, it’s a good and legal(?, but I think so) way to get your most favorite (and related) kind of music to your hard drive, a bit like you recorded a radio station to an audio tape 10 years ago.